Der Ritten ist ein Wanderparadies. Hier warten nicht nur unzählige markierte Wege darauf, unter die Sohlen genommen zu werden, sondern auch ursprüngliche Natur zuhauf: Wälder, Wiesen, Seen, Berge. Kurz: alles, was man sich nur wünschen kann. Weil nun einmal die Auswahl riesig und die Zeit im Urlaub begrenzt ist, haben wir uns erlaubt, Ihnen ein paar Tipps zusammenzustellen.

Auf den Spuren eines Genies: Die Freudpromenade von Klobenstein nach Oberbozen

Dass der Ritten den Aufstieg in die Elite der Urlaubsdestinationen geschafft hat, ist nicht nur der einmaligen Landschaft, sondern auch einem herausragenden Gast zu verdanken: Sigmund Freud. Gleich mehrere Male hat sich der Begründer der Psychoanalyse zum Urlaub mit seiner Familie auf den Ritten zurückgezogen und stieg dort in Klobenstein ab. Klobenstein ist dann auch der Endpunkt eines der schönsten Spazierwege am Ritten, der Freudpromenade, die von Oberbozen hierher führt.

Klobenstein ist dann auch der Ausgangspunkt einer der schönsten Spazierwege am Ritten, der Freudpromenade. Gestartet wird am in Klobenstein, danach geht’s der Wegmarkierung 35 oder den Schildern „Freudpromenade“ folgend durch Wald und Wiesen bis nach Oberbozen. Der Rückweg ist kein Problem. Am besten nimmt man die Rittner Schmalspurbahn, um bequem zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Die Freudpromenade ist rund 5,5 Kilometer lang, gemütlich wandernd schafft man sie in rund 1,5 Stunden. Und die gute Nachricht für alle Nicht-Sportler zum Schluss: Am besten nimmt man die Rittner Schmalspurbahn, um bequem zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Ein außergewöhnlicher Kirchgang: Von Lengstein nach Antlas

Dem Heiligen Andreas ist eine kleine Kirche geweiht, die schon allein wegen ihrer Lage einen Besuch wert ist. Und wegen der wunderbaren Wanderung, die von Lengstein dorthin führt. Von Kirche zu Kirche, sozusagen. Ausgangspunkt der Wanderung ist nämlich der Parkplatz unterhalb der Kirche von Lengstein. Ihre Schutzheilige ist die Heilige Ottilia, die Kirche hat einen gotischen Kern aus dem 15. Jahrhundert, sie wurde allerdings im 19. Jahrhundert umgebaut und erweitert. Von hier aus führt uns der Weg vorbei am Gasthof Kircher über den Weg mit der Markierung „L“ abwärts bis zur ersten Gabelung und von dort weiter – immer dem Weg „L“ folgend – in den Wald. Bergab gehend erreichen wir nach rund einer halben Stunde den Gasthof Zuner, von dort geht’s weiter – diesmal steil bergauf – zur St.-Andreas-Kirche von Antlas aus dem Jahr 1592.

Für den Rückweg schlagen wir ab dem Zunerhof den Weg mit der Markierung „A“ ein und erreichen über diesen wieder Lengstein. Alles in allem sind wir rund 90 Minuten auf dieser Wanderung unterwegs. Falls Ihnen das zu wenig ist, können Sie einen Abstecher zu einer dritten Kirche dranhängen. Auf dem Rückweg müssen Sie dafür an der ersten Gabelung nach dem Gasthof Zuner den Wegweisern zur Verena-Kirche folgen.

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